Zahlenzauberin

Was zum hören in den Ferien

Dank Kabelanschluss kann ich, auch in Sachsen ,Bayern 2  hören. Da läuft gerade ein spannendes nah dran zum Thema:

Freude, Falle, Frust: Der Mutterliebe zarte Sorgen

Raben- versus Gluckenmütter – diese Front besteht bis heute. Trotz fast hundert Jahren Frauenemanzipation. Denn der Begriff der Mutterliebe ist ideologisch so überfrachtet wie kein anderer. Der Druck auf mütterliches Wohlverhalten wächst – und damit die Verunsicherung. Was ist die richtige, was die falsche Liebe zum Kind? Wann beginnt Verwahrlosung, wann Verwöhnung? Was ist echt empfunden? Was aufgezwungen und abverlangt? Justina Schreiber unternimmt eine aktuelle Bestandsaufnahme des angeblich tiefsten aller Gefühle.

Hier ein Link zum Pocast, der auch nur 20 Minuten dauert.

Brainstorming

Achtung: Der Folgende Text stellt meine Subjektive Wahrnehmung dar und erhebt keinerlei Anspruch darauf, dass diese mit der statistischen oder sonst wie gearteten Wahrheit überein stimmt. Außerdem ist der Text auch eher ein Protokoll meiner Denkprozesse als irgendetwas anderes, deswegen gibt es auch kaum Links. Und zum Schluss entschuldige ich mich im vorraus schon mal bei allen die sich vom nun folgenden auf den Schlips getreten fühlen.

Seit ich wieder Zeit und Kraft dafür habe, macht sich bei mir beim Verfolgen der feministischen (Web-)sphäre ein diffuses Gefühl von Unzufriedenheit breit. Lange habe ich es nicht genau zuordnen können, so richtig kann ich das immer noch nicht, aber es hat etwas damit zu tun wie wir beiden uns in den letzten anderthalb Jahren verändert haben.

Große Teile der Debatte sind total verkopft. Ständiges “preaching to the converted” (wobei die “converted” ein elitärer Kreis aus meist weißen mittelschichts Akademikerinnen ist) unter Gleichzeitiger Betonung der eigenen Offenheit gegenüber allen anderen Menschen. Leute das kann es doch nicht sein, gerade wir sollten uns doch bewusst sein wie Diskriminierung funktioniert und das auch so banale Dinge wie Zeit, Geld  und Wissen, bei politischer Beteiligung eine Rolle spielen. Ein Zugang zum aktuellen Stand ohne Soziologie Studium, oder aufwändiges Selbststudium, ist schwierig bis unmöglich geworden. Klar ist eine gute theoretische Basis wichtig, aber das was Lieschen Müller interessiert ist zuallererst mal ihr eigenes Leben und was ihr der Feminismus im Bezug darauf für Problemlösungen zu bieten hat. Und da müssen wir ansetzen wenn wir was erreichen wollen. Es muss mehr Initiativen wie Hollaback geben und nicht nur in den großen Städten.

Die aktuelle Debatte scheint vor allem in zwei Richtungen zu gehen, erstens Diskriminierung von Frauen im Berufsleben, zweitens Mehrfachdiskriminierungen.

An ersterem,  stört mich das es hauptsächlich um die gläserne Decke und den Gender Pay Gap geht, aber nur ganz selten die Arbeit als solche Problematisiert wird. Warum Arbeiten wir überhaupt? Ist Arbeit nicht, um Marx zu zitieren, “nur ein Mittel, um Bedürfnisse außer ihr zu befriedigen.” Welche Auswirkungen hat sie auf uns und unsere Umwelt. Wie zementiert Arbeit bestehende Rollen, wo kann Sie sie aufbrechen, kann sie das überhaupt? Wie sehen Arbeitsbedingungen in prekären Verhältnissen aus? Was macht diese so prekär? Ich bin mir sicher, der Feminismus kann dazu beitragen Antworten und konkrete Lösungen auf diese Fragen zu finden.

Zu den Mehrfachdiskriminierungen. Mein Feminismus war und ist auch immer ein Kampf für mich, eine sicherlich egoistische aber, in Hinblick auf meine begrenzten Ressourcen, notwendige Beschränkung. Das heißt aber auch, dass ich, als weiße heterosexuelle cis Frau, zu den Teilen des Diskurses die vor allem people of colour und LGBT betreffen wenig beizutragen habe.

Die letzten anderthalb Jahre haben mir, auf teilweise schmerzliche Weise, gezeigt das ich nicht nur eine weiblich sozialisierte Person sondern eine Frau bin. Und dass auch da noch viel im argen liegt, besonders wenn es um den weiblichen Körper geht. Damit meine ich nicht nur freien Zugang zu Verhütungsmittel und Abtreibungen, sondern auch zu Wissen über den Körper (Anatomie, Zyklus, Schwangerschaft, Geburt…) und speziell weibliche Krankheiten (und da gibt es nicht nur Brustkrebs). Mir ist dazu keine deutschsprachige Initiative bekannt.

And now for something completely different:

 

Depressionen sind keine Kleinigkeit

Hallo, da bin ich wieder.

Heute mittag gab es bei Deutschlandradio Kultur einen wirklich interessanten Beitrag zu Alternativen zur Chemotherapie bei Brustkrebs. Sauer aufgestossen ist mir allerdings folgender Satz aus dem Interview mit Ulrike Nitz vom Brustzentrum Niederrhein:

Insgesamt ist die Antihormontherapie besser verträglich, denn sie hat vergleichsweise geringe Nebenwirkungen: Wechseljahr- und Gelenkbeschwerden, Blutungen, Depressionen. Eine Chemotherapie dagegen verursacht massive Beschwerden:

Jedes mal wenn ich solche oder ähnliche Sätze höre zucke ich innerlich zusammen, da sagt mir mal wieder jemand das ich mich nicht so anstellen soll, schlechte Tage hat schließlich jede mal. Eine Depression ist aber nicht einfach wie ein paar schlechte Tage, sie kann Monate oder gar Jahre dauern, das Leben zur Hölle auf Erden machen und sogar tödlich enden.

Ich finde es schade das ich immer wieder erklären muss das ich krank bin und nicht simuliere. Dass ich das eine mal als ich meine Medikamente vergessen habe ich das Gefühl hatte Wackersteine in Kopf und Bauch zu haben die mir die einfachsten Tätigkeiten zu einer unschaffbaren Mammutaufgabe werden lassen. Das dieses Gefühl und das Gefühl der Welt am besten zu dienen, in dem ich meinem Leben ein Ende mache, jahrelang meinen Alltag bestimmten. Das ich verdammtes Glück gehabt habe dass ich überhaupt noch lebe.

 

Blockieren gehen

Hier eine kurze Linkliste zum 13.02. in Dresden, leider ist die offizielle Vertretung der Stadt ja nach wie vor nicht in der Lage was gegen die Nazis zu unternehmen:

Zur Geschichte bei Wikipedia

Bündis Dresden Nazifrei

info ticker

Aufruf des StuRa der TU

Aufruf des StuRa der HTW

Aufruf des Allgemeinen Syndikats Dresden (FAU IAA – FdA IFA)

aktueller Freidruck der Freien Vereinbarung Dresden

twitter:

@dd_nazifrei

#nazifrei

#blockdresden

#13februar

Mutterglück?!

Danke Wolkenkuckucksblog fürs mutmachen jetzt endlich einen Blogpost zu schreiben, der mir schon lange im Kopf herumspukt, und der irgendwie nicht fertiger wird. Veröffentliche ich ihn eben so unfertig wie er ist, weil er einfach zu wichtig ist um ihn für mich zu behalten.
 
 

Als ich meine Tochter nach langem Kampf endlich auf die Welt gebracht hatte und die Drogen, die mein Körper während der Geburt produziert hatte, wieder abgebaut waren, bin ich in ein großes schwarzes Loch gefallen aus dem ich heute noch nicht ganz wieder raus geklettert bin.

Ich hatte keinerlei Gefühle mehr, weder für das Kind, noch für sonst irgendetwas, ich wollte nur noch weg. Und alle um mich rum waren der Meinung das das gade eben die schönste Zeit meines Lebens sein sollte.

Heute weis ich leide unter einer schweren Wochenbettdepression, das ich nicht die einzige bin der es so geht und das frau das prima in den Griff bekommen kann wenn sie behandelt wird. Trotzdem musste ich vier Monate leiden bevor etwas passiert ist, weil es einfach nicht ins Bild passt das eine junge Mutter nicht schwebt vor lauter Glück. Das ich es eben nicht schaffe quasi sofort wieder im Hörsaal zu sitzen, so wie all die berühmten Schwangeren der letzten Zeit die alle gleich nach der Geburt wieder in ihren Beruf eingestiegen sind.

Mehr zum Thema gibt es bei Schatten und Licht

Fragen über Fragen und die Zukunft

    The number of my patients had increased considerably, among them being women representing fourteen different professions, besides men from every walk of life. Most of the women claimed to be emancipated and independent, as indeed they were in the sense that they were earning their own living. But they were paid for it by the suppression of the mainsprings of their natures; fear of public opinion robbed them of love and intimate comradeship. It was pathetic to see how lonely they were, how starved for male affection, and how they craved children. Lacking the courage to tell the world to mind its own business, the emancipation of the women was frequently more of a tragedy than traditional marriage would have been. They had attained a certain amount of independence in order to gain their livelihood, but they had not become independent in spirit or free in their personal lives.

 

Emma Goldman  in “Living my Life” über die Kundinnen ihres Massagesalons den sie um 1906 kurze Zeit betrieben hat (Emma Goldman: Living my Life. Volume One. Chapter 28).

Besonders der letzte Satz treibt mich in letzter Zeit um. Geht es mir nicht ähnlich? Ich habe eine gute Schulbildung und studiere ein technisches Fach, und alle  Vorraussetzungen später mal meinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten und unter Umständen sogar ein tolle Karriere zu machen. Warum lässt mich diese Perspektive nicht voller Zuversicht in die Zukunft schauen und in Jubelstürme ausbrechen? Warum finde ich  die “Teilzeitfalle” so verlockend? Und ist die vielleicht am Ende gar keine Falle, sondern eine Chance?

Weil mein Leben mehr ist als Erwerbsarbeit. Mein Leben ist gärtnern, handarbeiten, musizieren, malen, lesen, bloggen, wandern, tanzen, meine Familie, gutes Essen, Videospiele, und vor allem denken. und für alle diese Dinge brauche ich kein dickes Bankkonto, kein Haus und kein Auto. Wozu dann Karriere machen? Wozu einen Großteil meiner Zeit mit Arbeit verbringen, die doch vor allem eins soll, mir das Leben ermöglichen das mich zufrieden* macht?

Um die Erwartungen meiner Umwelt zu erfüllen? Um eine gute Feministin zu sein? Damit es sich für den Staat gelohnt hat mich so teuer auszubilden? Um nicht als “Hausmütterchen” da zu stehen?

Ich denke schon eine Weile darüber nach und finde keine befriedigenden Argumente für einen Vollzeitjob inklusive Karriereleiter mehr. Im Gegenteil ich finde, je länger ich darüber nachdenke immer mehr Gründe für ein Leben in dem Erwerbsarbeit  nur einen sehr kleinen Teil einnimmt. Natürlich will ich  immer noch finanziell unabhängig sein, mehr aber auch nicht.

Ich möchte mein Leben leben und nicht das von jemand anderem. Das klingt alles schrecklich nach Biedermeier irgendwie. Aber vielleicht ist es ja auch grade radikal zu sagen, ihr könnt mich mal, ich mach bei eurem lebenslangen Schwanzvergleich nicht mehr mit.Ob das Freiheit ist? Ich glaube schon.

*Ich schreibe hier absichtlich nicht glücklich, weil zum glücklichsein auch eine Menge Faktoren gehören die ich nicht in der Hand habe.

Jetzt muss ich mal kurz Angeben :)

Ich habe dieses Weihnachten gewichtelt und für mein Wichtelkind ein Bild gestickt das ich hier gerne noch zeigen möchte

Danke nochmal an mein Wichtelkind für das Foto und für alle die schon länger mitlesen, ja meine Meinung zu politischem Handarbeiten hat sich geändert ;)

Und wie isses jetzt, das Schwangersein?

Ehrlich? Anstrengend. Aber auch schön, irgendwie, und aufregend.

Erstes Trimester (Schwangerschaftswoche 1 bis 12)

Aber mal der Reihe nach, grade am Anfang war studieren oder arbeiten verdammt schwierig. Ständig war mir schlecht, bloß übergeben musste ich mich nur einmal, und manchmal hab ich mir gewünscht ich könnte es, als roch plötzlich viel zu intensiv und schon war mir wieder schlecht. Hunger hatte ich in der Zeit gar keinen, und wenn dann nur auf bestimmte Dinge, die grade garantiert nicht im Haus waren. Und müde war ich, so fürchterlich müde. Dazu dieses Gefühlschaos, einerseits die Freude, schließlich haben wir uns das Kind gewünscht und dann hat auch noch so schnell geklappt, andererseits die Sorge ob das denn alles funktioniert, so wie wir uns das überlegt haben. Wie werden unsere Eltern und das restliche Umfeld reagieren, schließlich sind wir beide mitten im Studium. Und dann dieser komische Gedanke das da was in mir wächst. Und wenns mir dann mal so richtig gut ging, die Sorge ob ich mir das alles nur eingebildet habe und ich vielleicht gar nicht schwanger bin. Diese Sorge konnte dann wenigstens der erste Ultraschall, in der elften Woche, beseitigen, was da auf dem Bildschirm erschien war ganz eindeutig ein Kind, und ein ziemlich aktives noch dazu.
Und dann die Entscheidungen die man so früh schon treffen muss, will ich die Vorsorgeuntersuchungen bei meiner Gynäkologin machen lassen, oder bei einer Hebamme und gehe dann bloß zum Ultraschall zur Gynäkologin, oder gehe ich zu beiden abwechselnd. Was will ich überhaupt untersuchen lassen, Stichwort Pränatal Diagnostik? Ich habe mich für die Hebammenvorsorge entschieden und das ich nur das mache was in den Mutterschaftsrichtlinien drin ist. Alles was darüber hinausgeht nur wenn ein nennenswertes Risiko für mich, oder das Kleine besteht. Schließlich bin ich jung, gesund, schwanger und nicht krank. Und diesen Minimalkurs muss man dann ständig vor dem jüngeren Teil seines Umfeldes verteidigen. “Wie du gehst nur dreimal zum Ultraschall? Wie willst du denn dann wissen ob alles Ok ist?”. Erstens ich weiß es einfach, ja tatsächlich. Zweitens die erste Ultraschalluntersuchung war ja noch ganz spannend, aber schon bei der zweiten vor einer Woche wars doch eher langweilig, und ich bin bis heute der Meinung, dass Ultraschallbilder immer gleich aussehen, lauter Gummibärchen. Dann soll frau ständig irgendwelche Mittelchen nehmen, ich hab die ersten, empfohlenen, zwölf Wochen Folsäure, und als beim ersten Blutabnehmen rauskam das mein Hb-Wert nicht so der Renner ist ein paar Wochen Kräuterblut genommen(daraufhin lies dann auch meine ständige Müdigkeit nach), mehr nicht, und ich weigere mich strikt mehr zu nehmen, und dabei würden mir die Apotheker doch immer so gerne noch diese Kapsel oder jenes Pülverchen andrehen.

Zweites Trimester(Schwangerschaftswoche 13 bis 28)

Tja und dann sind plötzlich die ersten zwölf Wochen rum und schlagartig waren meine Beschwerden weg. Wie ausgeknippst, nicht das ich jetzt völlig beschwerdefrei wäre, aber sie sind doch erträglicher und ich kann das Kleine jetzt spüren, und das entschädigt doch gewaltig für den schlechten Schlaf, die Kurzatmigkeit, das Gefühl einem Walross immer ähnlich zu werden und das Karpaltunnelsyndrom.
Und jetzt ist endlich Zeit zum planen. Kinderwagen ja, nein, wenn ja welchen? Tragetuch? Stoff- oder Wegwerfwindeln? Kinderzimmer? Eigenes Bett, wenn ja wo?
Auch das Studieren fällt mir jetzt wieder leichter und ich habs sogar geschafft alles versäumte wieder aufzuholen, und gehe ganz zuversichtlich auf die Prüfungen in den nächsten Wochen zu.

Und sonst so?

Mein Leben hat sich irgendwie entschleunigt, obwohl das Studium jetzt wichtiger ist als je zuvor. Meine Prioritäten haben sich verschoben, und ich kümmere mich wieder mehr um mich. Ich habe Yoga für mich entdeckt und gehe wieder einmal die Woche schwimmen. Außerdem gucke ich meinem Körper zu wie er sich verändert, meine Brüste sind schon wahnsinnig gewachsen und auch der Bauch ist nicht ohne, und so sehr er im Weg ist, so sehr mag ich ihn.

Lilypie Maternity tickers

Ich bitte um Aufmerksamkeit…

…für eine wichtige Durchsage.

Frau sein ist dreckig. Ja Sie haben richtig gehört. Frauen

  • schwitzen
  • bluten, regelmäßig solange sie fruchtbar sind, aus ihrer Vulva
  • haben stuhlgang
  • urinieren
  • tun das bei einer Geburt alles gleichzeitig, zusätzlich drücken sie dann noch eine Kind mit einem Kopfumfang von der Größe einer Grapefruit aus ihrer Vulva

Frauen haben mit den weißgewandeten Erscheinungen aus der Werbung so wenig zu tun wie meine Katzen mit Hello Kitty. Ja, wirklich.

 

Und für alle deren Weltbild ich jetzt durcheinander gebracht habe, hier noch ein Katzenbild:

IMG_0854

Veranstaltungstipps (3)

INFOMAIL REFERAT GLEICHSTELLUNGSPOLITIK 1/2011

Hallo liebe Gleichstellungsinteressierte,

das Referat Gleichstellungspolitik wünscht euch ein erfolgreiches und
glückliches Jahr 2011!
Vielleicht hat sich die Eine oder der Andere vorgenommen, sich in diesem
Jahr noch intensiver mit Gleichstellungsfragen zu beschäftigen. Wenn dem
so ist, da können wir euch helfen. Mit dieser Email möchten wir euch über
unsere aktuellen Veranstaltungen sowie über Veranstaltungen anderer
OrganisatorInnen informieren, die sich mit Gleichstellungsfragen
beschäftigen. Vielleicht ist ja was für euch dabei.

1. Veranstaltung des Referats Gleichstellungspolitik

* Di, 25.01.2011 “WE WANT SEX” KINO” MIT ANSCHLIESSENDEN KNEIPENBESUCH

Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns den Film “We want sex” in der
Schauburg anzusehen. Wer Lust hat im Anschluss an den Film bei einem
Getränk über den Film zu plauschen, kann sich gern mit uns in einer der
nahegelegenen Kneipen niederlassen.

Ort: Schauburg Dresden, Königsbrücker Straße 55
Kosten: 5 € für die Kinokarte
Filmbeginn: 20 Uhr
Treffenpunkt für Kneipenbesuch: ab 19.45 Uhr oder im Anschluss an den Film
im Foyer der Schauburg

Zum Inhalt:
Im Jahre 1968 streikten die Näherinnen der Ford-Werke in Dagenham, Greater
London, Essex. War ihr Ziel zunächst eine Verbesserung ihrer
Arbeitsbedingungen, kämpften sie alsbald für gleiche Bezahlung wie ihre
männlichen Kollegen. Historisch gilt dieser Arbeitskampf als Beginn des
Prozesses, der 1970 zum Equal Pay Act führte – dem ersten
Gleichbehandlungsgesetz Großbritanniens.

2. Veranstaltungsempfehlungen:

HEUTE:* Mi, 19.01.2011: “La mala educatiòn”
(spanisch mit dt. Untertitel)

Termine: Mi 19.01. 20:30 Uhr
Ort: Kino im Kasten (KiK), August-Bebel-Straße 20
Kosten: 3€/4€

Der erfolgreiche Regisseur Enrique Goded ist auf der Suche nach einem
Thema für seinen nächsten Film, da steht sein ehemaliger Schulfreund
Ignacio mit einem Buch vor der Tür. Und — oh Wunder — Ignacio ist
mittlerweile Schaupieler und auf der Suche nach einem neuen Job. Skeptisch
nimmt Enrique das Manuskript entgegen und verspricht es zu lesen.
Allerdings bezweifelt er, dass der Mann vor seiner Tür seine alte
Jugendliebe Ignacio war. Das Manuskript hingegen fasziniert ihn und er
beschließt es zu verfilmen.

* DO, 20.01.2011: PODIUMSDISKUSSION “FRAUENBIOGRAFIEN IN
TRANSFORMATIONSPROZESSEN”

Die Podiumsdiskussion findet im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung
“Wende.Punkt” statt und wird von Dr. Hildegard Küllchen, Frauenbeauftragte
der TU Dresden, moderiert.
Aus Anlass des 20jährigen Bestehens autonomer Frauenprojekte in der Stadt
Dresden diskutieren Frauen aus unterschiedlichen Einrichtungen über deren
Entstehungsgeschichten und ihre beruflich-biografischen Werdegänge, über
Kontinuitäten, Zäsuren und Brüche in den Biografieverläufen von Frauen
unmittelbar vor, während und nach der »Wende-Zeit«. Zu Wort kommen sowohl
jene, die an den Veränderungen aktiv mitgewirkt und die Akzeptanz des
Gleichstellungsthemas entscheidend mitgetragen haben, als auch die
Töchtergeneration, um aus ihrem noch »jungen« Blickwinkel zum Thema
beizutragen.

Ausstellungseröffnung: 18 Uhr, Foyer Hörsaalzentrum (HSZ)
Podiumsdiskussion: 18.30 Uhr, E 03 Hörsaalzentrum (HSZ)

Die Veranstaltung ist kostenfrei

* DI, 01.02.2011: FRAUEN UND IHRE UR(EIGENE)GESCHICHTE – DIE KULTUR ALTEUROPS

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Frauen haben eine Geschichte -
Einführung in die Frauengeschichte findet die erste Veranstaltung zur
Frauen in Alteuropa statt.

Ort: Frauenbildungszentrum Dresden, Oskarstraße 1 (Nähe Wasaplatz)
Zeit: 19.30-21.30 Uhr
Referentin: Dr. Kristin Wopat
Kosten: 5 €
weitere Informationen: http://www.frauenbildungszentrum-dresden.de

Diese und weitere Veranstaltungsinformationen findet ihr auf unserer
Homepage

http://www.stura.tu-dresden.de/veranstaltungen_des_referats_gleichstellung.

Wir stellen regelmäßig interessante Veranstaltungen auf unsere Homepage
ein. Es lohnt sich also hin und wieder vorbeizuschauen.

Viele Grüße senden euch die Mitarbeiterinnen des Referats
Gleichstellungspolitik

Hinweis:
Solltest du keine Informationen mehr von Referat Gleichstellungspolitik
erhalten wollen, dann teile uns das bitte kurz per Email mit. Deine Daten
werden dann umgehend aus unserem Verteiler gelöscht.


Referat Gleichstellungspolitik
des Studierendenrats der TU Dresden
http://www.stura.tu-dresden.de/gleichstellungspolitik

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