Zelda in Rosa

von zahlenzauberin

So da bin ich wieder, meine Prüfungen sind rum, endlich wieder Zeit zum zocken, nähen, lesen und natürlich bloggen. Und weil ich ein ganz schlimmes Fangirl bin muss es „The Legend of Zelda – Spirit Tracks“ sein.
Das Spielprinzip ist das übliche gehe, als Link, durch die Oberwelt, hier ein Schienennetz, zu diversen Dungeons, erkunde den Dungeon töte den Boss und bekomme irgendein Artefakt dass du sammeln musst um die Story voran zu treiben.
Soweit so gut, nun hatte irgendjemand bei Nintendo die, an sich gute, Idee diesmal auch Zelda selbst spielbar zu machen. Toll hab ich gedacht, endlich mal nicht nur der stumme grün bemützte Held, sondern die zupackende mutige Matriarchin.
Und dann dass, Zelda ist ein kleines Mädchen im rosa Kleidchen, ok ich fand als Kind rosa Kleidchen auch toll und Link ist ja auch noch ein kleiner Junge, aber muss Zelda sich wirklich vor jeder Maus fürchten und Angst um ihre hübschen Kleidchen haben? Ist das tatsächlich die Enkelin von Tetra aus „The Wind Waker“ und „Phantom Hourglas“ (auch wenn sie hier nicht viel tun kann)?
Ich versuche ja schon immer die feministische Brille vor dem zocken abzulegen aber muss sowas wirklich sein? Ich finde gerade Zelda als Figur hat doch eine gewisse positive Entwicklung durch gemacht, war sie am Anfang bloß die klassische „Damsel in distress“ die gerettet werden musste, so wurde sie ziemlich schnell die Weise Matriarchin die zwar nicht selbst kämpfen konnte aber ihren Helden losschickte und ihm half wo sie konnte, oben genannte Tetra war dann noch ganz ein anderes Kaliber, Kapitänin eines Piraten Schiffes, die tat was sie wollte und eine Crew aus lauter Männern herum kommandieren konnte.
Schade das Nintendo hier zurückrudert, eine etwas weniger den Klischees vom klassischen Mädchen entsprechende Zelda, hätte doch niemandem weh getan und viele bestimmt gefreut.