Mutterglück?!

von zahlenzauberin

Danke Wolkenkuckucksblog fürs mutmachen jetzt endlich einen Blogpost zu schreiben, der mir schon lange im Kopf herumspukt, und der irgendwie nicht fertiger wird. Veröffentliche ich ihn eben so unfertig wie er ist, weil er einfach zu wichtig ist um ihn für mich zu behalten.
 
 

Als ich meine Tochter nach langem Kampf endlich auf die Welt gebracht hatte und die Drogen, die mein Körper während der Geburt produziert hatte, wieder abgebaut waren, bin ich in ein großes schwarzes Loch gefallen aus dem ich heute noch nicht ganz wieder raus geklettert bin.

Ich hatte keinerlei Gefühle mehr, weder für das Kind, noch für sonst irgendetwas, ich wollte nur noch weg. Und alle um mich rum waren der Meinung das das gade eben die schönste Zeit meines Lebens sein sollte.

Heute weis ich leide unter einer schweren Wochenbettdepression, das ich nicht die einzige bin der es so geht und das frau das prima in den Griff bekommen kann wenn sie behandelt wird. Trotzdem musste ich vier Monate leiden bevor etwas passiert ist, weil es einfach nicht ins Bild passt das eine junge Mutter nicht schwebt vor lauter Glück. Das ich es eben nicht schaffe quasi sofort wieder im Hörsaal zu sitzen, so wie all die berühmten Schwangeren der letzten Zeit die alle gleich nach der Geburt wieder in ihren Beruf eingestiegen sind.

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